First Day Experience
Date: 2026-09-10
Kiboko ist für den ersten Bordtag so aufgebaut, dass ein Kunde in den ersten 30 Minuten Orientierung, Vertrauen und einen ersten sichtbaren Nutzen bekommt. Alles unten funktioniert offline-first.
Minute 0 bis 5: Einschalten und Orientierung
- Host einschalten.
- Warten, bis der Browser die Cockpit-Seite lädt (
http://<host>:5012/bridge-next). - Prüfen, ob oben die Hauptnavigation sichtbar ist und der Produktstatus nicht leer bleibt.
- Ganz rechts im Kopf: der rote **Notfall**-Knopf und der Umschalter **STANDARD / SEGELN**.
- Ein degradierter Zustand ist eine Information, kein Defekt per se.

Minute 5 bis 10: Systemgefühl
- Das **Cockpit** ist der primäre Arbeitsbereich. Zuerst den Komfort-Kompass und die Statuszeile lesen, nicht einzelne Zahlen.
- In den **SEGELN**-Modus umschalten und den Unterschied ansehen: reduzierte Ansicht, Komfort-Kompass und Windanzeige als Führungsinstrumente. Zurück auf **STANDARD** schalten.
- **System** (Health) und **Produkt** (Vertrauenskette) öffnen und bestätigen, dass beide erreichbar sind.
Minute 10 bis 15: Bootsprofil
- **Produkt** öffnen und das Bootsprofil eintragen: Schiffsname, MMSI, Rufzeichen, Tiefgang, Breite, Masthöhe, Rigg und Segelinventar.
- Diese Werte steuern später Reffpunkt, Windempfehlung, Tiefen-/Durchfahrtshinweise und die vorausgefüllten Notruf-Vorlagen — deshalb lohnt sich die Sorgfalt gleich am Anfang.
Minute 15 bis 20: Erste Wetteransicht
- **Wetter** öffnen (
/segelwetter). - Forecast, Sensorlage und Windfenster prüfen. Grün markierte Fenster sind segelbar (etwa 3–5 Bft).
- **live**, **stale** und **forecast** bewusst getrennt lesen.

Minute 20 bis 25: Erste Route
- **Karte** öffnen (
/karte). - Auf einen Hafen klicken und im Popup **Als Start** wählen, bei einem zweiten Hafen **Als Ziel**. Kiboko berechnet die Route automatisch.
- Punkte lassen sich auch per Klick setzen (Tasten
1/2/3für Start / Ziel / Via) und anschließend ziehen. - Prüfen, welche Windfenster als günstig markiert werden, und Distanz sowie ETA in der Routing-Leiste ablesen.
- Auf Binnenwasserstraßen erscheint zusätzlich das Panel **„Binnenrevier — Beratungswerte"**: Durchfahrtshöhe, Tiefe und Schleusenmaß, farbcodiert gegen das Bootsprofil.

Minute 25 bis 30: Erste AIS-Ziele und erster Coach
- **AIS** öffnen. Ziele sind nach Bedrohungsstufe sortiert (**critical / high / medium / low / none**); ein primäres Ziel ist markiert, wichtige Kontakte tragen CPA-/TCPA-Tags.
- **Coach** öffnen (
/hmi/sailing-coach) und eine konkrete Frage zur aktuellen Lage stellen. - Der erste Nutzen ist nicht Vollautomatisierung, sondern Klarheit über Situation und nächste Entscheidung.


Was der Kunde am Ende der ersten 30 Minuten verstanden haben soll
- Wie Kiboko den Bordzustand zeigt und wie die Statussprache zu lesen ist.
- Wie Wetter, Routing, AIS und Coach zusammenhängen.
- Wozu STANDARD und SEGELN da sind.
- Wo degradierte Daten sichtbar werden — und dass Kiboko lieber ehrliche Teilzustände zeigt als scheinbar perfekte, falsche Vollwerte.
- Wie die Oberfläche den Skipper unterstützt, ohne die Verantwortung zu übernehmen.